Unglaublich und mitten ins Herz

Dieses Testimony hören derzeit tausende von indischen Schülern.
Ich will es auch mit euch teilen.

Er war hier. Er erzählte. Er gab Hoffnung. Er veränderte Leben.

Er war 3 Jahre. 2 große Schwestern. 1 Vater der trank und seine Mutter schlug. Diese nahm ihren Mut zusammen, packte Koffer und Kinder und verließ das Zuhause, bereit alles hinter sich zu lassen. Bereit sich ein Leben ohne Mann aufzubauen, das in Indien für gewöhnlich fern aller Vorstellungen ist.
Am Bahnhof mit der Hoffnung und der Angst, holte sie jedoch schon die Vergangenheit ein. Ein vor Wut glühender Mann stand dort, Verstand verloren, Frau erschlagen.
Der Schock sitzt tief, die Angst lässt die Kinder rennen, sogar springen in den nächsten Zug. Kein Ziel. Kein Ticket. Kein Geld. Zukunft ungewiss.
Sie haben sich und die Angst.

Ankunft in? Mumbai. Der größte Bahnhof Indiens. Ausgestiegen.
Schwestern verloren. Da steht er der kleine dreijährige Junge.
Mit nichts.Ohne nichts?
Er lebt. Jahr ein Jahr aus auf diesem Bahnhof. Er überlebt dank seiner Stehlerei. Er raubt, klaut und betrügt.
Die Gang entsteht. Die Gang die ohne Betrug keine Zukunft hat?

Er möchte raus. Er möchte mehr. Er möchte sein. Er möchte JEMAND sein. JEMAND wie du und ich. JEMAND der nach Glück strebt.JEMAND der Glück verdient.

Er von Geburt an Muslim sucht nach Gott. Er sucht. Sucht Hilfe.
Geht in den Tempel. Sie sagen Gott ist in allem. Er solle versuchen zu Steinen, Holz und Figuren zu beten.
Er betet. Er betet. Er betet. Er hofft. Doch es ändert sich nichts.

Gott hilft nicht? Er versucht es allein.
Keine Schulbildung. Er fängt an nachts am einzigen Ort mit Licht- öffentliche Toilette- zu lernen. Der Schlaf holt ein- er schneidet sich – er muss wach bleiben. Der Tag ist fürs Stehlen, die Nacht um eines Tages besser zu werden.

Da kommt er. Der Hoffnungsschimmer. Er wird gefunden von einem Mann der ihn in ein Heim bringt. Ein Heim. Ist ein Heim ein Zuhause? Im Essen sind 5cm große Würmer. Ist das Heimat?
Er beschließt nein. Er rennt.
Wie es ihn das Leben und seine Angst gelehrt haben- davon.
Er wird wieder gefunden.
Er rennt davon.
Gefunden.
Davon.

Er klaut.stiehlt.betrügt.

Er versucht es. Neu. Neu. Neu.
Irgendwo ist sie.
Irgendwo schlummert auch seine Hoffnung.
Irgendwo wartet auch seine Zukunft.

Er arbeitet als Kellner. Er versucht es mit Wahrheit. Er versucht es mit Verstand. Ist es nun seine Zeit? Seine Zeit für Glück. Seine Zeit für Leben?

Er bekommt furchtbare Pusteln an den Armen.
Unpassend. Nicht gewinnbringend. Gekündigt.
Da war sie, die Zukunft. Und da ging sie wieder winkend vorbei.
Der Schmerz der Arme zeigt ihm, dass er lebt. Er ist Teil dieser Welt, ganz egal welcher. Er ist ein Teil.

Zurück. Stehlen. Betrügen. Gang.
Und man bemerkt ihn.
Man bemerkt, es gibt ihn.
Ihn -den gefürchteten Verbrecher.
Gesucht auf riesigen Leinwänden.
Aufmerksamkeit für Verbrechen.
Keine Aufmerksamkeit für Armut & Einsamkeit.

Alltag. Er sitzt in einer verdreckten Ecke des Bahnhofs.

Ein Mann läuft durch den Bahnhof und hört eine Stimme sagen “this is my son ,take him with you, care for him” .
Der Mann zweifelt “warum ich? , ich kann nicht der ganzen Welt helfen, es wird irgendjemand kommen”. Entschuldigungen. Enzschuldigungen die Menschen wie du und ich immer wieder finden – ich bin ein guter Mensch, muss ich zum Übermensch werden ?
Er denkt ” Gott es tut mir Leid aber das ist echt zu viel verlangt und warst das überhaupt du oder habe ich einfach den Verstand verloren?”.

Er geht vorbei. Hoffnung läuft wieder einmal vorbei.

Ein Tag später kommt er wieder an diesen Bahnhof und hört auf ein neues diese Stimme “THIS is my son, care for him”.
Und das war er, der Moment in dem Gott seinen Plan einem Menschen anvertraute und diesen zum Werkzeug machte. Es war der Moment in dem ein Mensch ein Leben retten konnte, Hoffnung schenken konnte und sehen konnte was wundervolles daraus entstehen kann.

Dieser Junge ist nun berühmter Sänger in Indien, reist durch die Schulen Indiens und schenkt Hoffnung, rettet Leben.

Es war erstaunlich zu sehen wie unsere Jungs hier im Heim die Geschichte auffassten.
Den Kindern wurde bewusst, dass sie Glück haben- sie sind nicht heimatlos, keine Würmer, kein Betrug.
Ich hatte das Gefühl, dass ihnen auch bewusst wurde das selbst ohne weltliche Eltern, es gibt ihn den himmlischen Daddy der auch für jeden von ihnen einen Plan hat.
Und das keiner ihrer Träume zu groß ist, alles ist möglich.

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